Was sagt mein Motorrad über mich aus?
Kennen Sie das?
Sie erzählen, dass Sie eine BMW fahren und bekommen sofort eine entsprechende Reaktion. Solides Motorrad, technisch führend, etwas betulich, nicht megasportlich, beruflich sind Sie sicherlich ManagerIn und können sich ein teures Motorrad leisten!?
Oder Sie fahren Harley und werden sofort auf die Route 66 und den Film „Easy Rider“ angesprochen und auf das Rütteln im Lenker!?
Dabei fanden Sie das Aussehen einfach schön und Sie hatten bei der Sitz- und Fahrprobe ein gutes Gefühl im Hintern und Bauch
und haben sich über weitere Imagefragen gar keine Gedanken gemacht oder Ihre Überlegungen gingen in die Ecke der guten Wiederverkaufbarkeit der Maschine und Ihre Freunde fahren auch alle eine XXX und haben damit gute Erfahrungen gemacht.
Die Selbst- und die Fremdwahrnehmung spielen auch auf und mit dem Motorrad eine große Rolle, genau so, wie im Führungsalltag.
Die immer gutgelaunte Führungskraft ist stolz darauf so ausgeglichen zu sein und die Mitarbeiter sehen eine/n Chef/in, die/der nicht konsequent genug durchgreift. Die Führungskraft hält sich für entscheidungsstark und das Team sagt, der/die macht doch eh´alles alleine!
Diese Wahrnehmung gilt es zu überprüfen und in Deckung zu bringen, denn das Handeln einer Führungskraft wird von der Wahrnehmung der Anderen beurteilt und daraus entstehen Konsequenzen. Möglichst die, die sich die Führungskraft auch vorgestellt hat.
Aber wie erfahre ich etwas über die Wahrnehmung der anderen Menschen mit denen ich zu tun habe und wie werde ich mir meiner eigenen Wahrnehmung bewußt? Denn das ist ja die Grundlage dafür Beides in Übereinstimmung bringen zu können.
Am einfachsten ist es mit der Fremdwahrnehmung: Fragen Sie doch mal Personen, die Sie kennen, wie diese Ihr Motorrad (Ihr Verhalten, Ihr Auftreten etc.,etc….) einschätzen. Hören Sie gründlich hin und fragen Sie nach, wenn Ihnen etwas noch nicht wirklich klar ist.
Mit der Selbstwahrnehmung ist es schon etwas schwerer. Das bedeutet ein ehrliches Beobachten seiner eigenen Handlungen und Regungen, wenn man über sein Mororrad etc. nachdenkt, was haben Sie sich damals bei der Entscheidung gedacht und was haben Sie dazu empfunden?
Und wie ist das jetzt mit der Übereinstimmung? Und was wollen Sie an der Fremdwahrnehmung ändern und wie stellen Sie das an? Und stimmt Ihre Selbstwahrnehmung noch mit der Realität überein?
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